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Stress kann Akne verschlimmern |
Stress kann Akne verschlimmern
Stress kann Akne verschlimmern. Eine große Untersuchung zeigt, dass Stress bei Jugendlichen die Wahrscheinlichkeit für schwerere Hautentzündungen um 23 Prozent erhöht.
Da Akne das körperliche und psychische Wohlbefinden stark beeinträchtigt, suchen Mediziner schon seit langem nach Faktoren, die die Hauterkrankung verschlimmern können. Die Dermatologen der Wake Forest University im US-Staat North Carolina prüften nun, ob Stress die Produktion von Talg durch die Talgdrüsen fördert. Die Talgbildung gilt neben der Hormonproduktion und Bakterien als ein wichtiger Faktor bei der Entstehung von Akne. Die Wissenschaftler untersuchten in Singapur 94 Jugendliche zur Zeit der Schulprüfungen sowie in den Ferien. Insgesamt hatten 92 Prozent der Mädchen und 95 Prozent der Jungen Akne.
Während der belastenden Prüfungen steigerte Stress die Wahrscheinlichkeit für eine schwere Form der Akne papulopustulosa, die sich durch Pusteln und Papeln äußert, um 23 Prozent, wie die Forscher im schwedischen Fachblatt Acta Derm Venereol berichten. Vor allem bei Jungen reagierte die Haut sensibel auf Stress. Auf die leichtere Akne comedonica, die eher mit Mitessern einhergeht, wirkte sich die Belastung dagegen nicht aus. Entgegen der Vermutung der Mediziner verstärkte Stress die Bildung von Talg nicht.
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Blutdrucksenker können Diabetes-Risiko erhöhen |
Blutdrucksenker können Diabetes-Risiko erhöhen
Bei der medikamentösen Therapie von Bluthochdruck-Patienten sollten Ärzte darauf achten, dass die Arzneimittel nicht das Diabetes-Risiko erhöhen. Dazu rät die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) mit Blick auf eine Übersichtsstudie. Diese Auswertung von insgesamt 22 Untersuchungen zeigte, dass manche Klassen von Blutdrucksenkern die Entstehung von Diabetes Typ 2 begünstigen.
In der Auswertung, die die britische Fachzeitschrift The Lancet veröffentlichte, wurden fünf Wirkstoffklassen von Arzneimitteln an insgesamt über 143.000 Patienten getestet. Harntreibende Mittel, so genannte Diuretika, haben demnach das höchste Diabetes-Risiko: In Verbindung mit diesen Mitteln trat die Stoffwechselerkrankung zu 30 Prozent häufiger auf als bei Gabe eines Scheinpräparates. Betablocker steigerten die Erkrankungswahrscheinlichkeit um 17 Prozent. Kalziumantagonisten beeinflussten die Gefährdung nicht, und bei Gabe von ACE-Hemmern erkrankten 13 Prozent weniger Hochdruckpatienten an Diabetes. Mit Angiotensin-Antagonisten kam es sogar zu 25 Prozent weniger Diabetes-Erkrankungen als unter einem Placebo.
Damit sieht die DDG die Annahme bestätigt, dass Diuretika und eventuell auch Betablocker den Zuckerstoffwechsel stören, wogegen ACE-Hemmer und Angiotensin-Antagonisten eher einen Schutzeffekt haben. Solche Präparate sollten daher bei Diabetikern und Menschen mit gestörter Glukosetoleranz vorgezogen werden. Dies führe zwar zunächst zu einem Anstieg der Behandlungskosten, räumt die DDG ein. Langfristig sei diese Wahl aber durch die Vermeidung von Diabetes-Erkrankungen, die zu den teuersten Stoffwechselstörungen zählen, kosteneffektiv.
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Flavonol-haltige Lebensmittel schützen vor Bauchspeicheldrüsen-krebs |
Flavonol-haltige Lebensmittel schützen vor Bauchspeicheldrüsenkrebs
Wer viele flavonolhaltige Lebensmittel verzehrt, senkt damit offenbar das Risiko, an einem Tumor der Bauchspeicheldrüse zu erkranken. Die Pflanzenstoffe, die vor allem in Äpfeln, Beeren, Zwiebeln, Grünkohl oder Brokkoli vorkommen, schützen insbesondere Raucher vor der Erkrankung, wie eine große amerikanische Studie zeigt.
In der Studie, die vor kurzem auf einer Fachtagung in Los Angeles vorgestellt wurde, hatten diejenigen Personen, die durch die Ernährung am meisten Flavonole konsumierten, im Vergleich zu denjenigen mit dem geringsten Verzehr ein um 23 Prozent vermindertes Risiko für einen Tumor der Bauspeicheldrüse. Von solch einer flavonolreichen Ernährung profitierten vor allem Raucher, wie das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) mitteilt. Diejenigen Tabakkonsumenten, die viele solche Stoffe aßen, senkten ihr Risiko im Vergleich zu Rauchern mit geringem Flavonol-Konsum um 59 Prozent. Der Schutzeffekt ist bei Rauchern vermutlich deshalb am stärksten, weil Tabakkonsum die Wahrscheinlichkeit für einen Tumor der Bauchspeicheldrüse generell erhöht.
Die US-Studie wertete die Daten von über 183.000 Menschen aus. Im Untersuchungszeitraum von durchschnittlich acht Jahren entwickelten 529 Teilnehmer einen Tumor der Bauchspeicheldrüse. Die Studie hat zwar laut DIfE eine sehr große Aussagekraft, reicht aber nicht aus, um eine Schutzwirkung von Flavonolen eindeutig zu beweisen.
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